Mitarbeiter des Monats
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Marco Bieri, 35 (und damit einer der
Spitzenreiter bei D&O), also im besten Alter
Grund:
Unser Karateka.
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Status:
Glücklich verheiratet mit der besten und geduldigsten
(Informatiker-) Frau der Welt. Wer würde mich sonst nach einer
Nachtschicht um 01:00 Uhr vom Bahnhof in Jona abholen und
anschliessend noch ein feines Nachtessen herzaubern? Zudem warten
jeweils voller Spannung meine zwei Töchter zu Hause – ob sie wohl
ihren Papi heute noch zu Gesicht bekommen?
Mein schönster Traum:
Aus den Ferien kommen (ich war gerade auf Kreta – sun, fun, nothing
to do – einfach genial) und feststellen, dass alle Arbeit erledigt
ist, ein Brief mit einer unglaublichen Lohnerhöhung im Briefkasten
liegt und mir vier Wochen Zusatzferien aufgebrummt wurden, die ich
eine Woche darauf bereits beziehen kann.
Mein schlimmster Albtraum:
Aus den Ferien zu kommen um festzustellen, dass nicht nur die
geplanten Arbeiten, sondern auch die vor den Ferien abgeschlossenen
Arbeiten wiederum auf dem Bürotisch liegen. Ich hoffe, es bleibt
beim Albtraum...
Mein grösster Erfolg:
Sportlich gesehen meine Schwarzgurtprüfung im Kimura Shukokai Karate
zum 1. Dan.
Meine schlimmste Blamage:
Nach einer nahezu durchfeierten Nacht anlässlich eines SCRJ-Festes
die Braungurtprüfung im Karate bestehen zu wollen. Und während der
Prüfung: totales Blackout...
Mein Lieblingsmenü:
Ein saisongerechtes Surprise-Siebengang-Menü im Gourmet-Restaurant
«Pöstli» in Lachen. Aber man kann mich auch mit einem Cordon bleu,
Kroketten, frischem Gemüse und anschliessendem Waldbeerencup mit
Vanilleglace und einer Megaportion Schlagrahm ziemlich rasch für den
Gang zum Tisch überzeugen.
Nicht mal runterwürgen würde ich:
Oh, da gibt’s schon das eine oder andere, man ist ja schliesslich wählerisch
(schmunzelt). Aus Überzeugung keinerlei Pferdefleisch, aus Ekel
keine Kutteln und aus Abscheu weder Schnecken noch sonstiges
komisches Getier.
Mein Lieblingsgetränk:
Bier ist es nicht... (lacht) Ein feiner Tropfen Wein, da sag ich
nicht Nein.
Das Buch, das in keinem Büchergestell fehlen darf:
Der Tausendjahresplan von Isaac Asimov.
Auf diesem basiert einer meiner wichtigsten Grundsätze: Bücher als
Grundlage und Ausgangslage sind für mich okay – ABER alles steht
nun mal nicht in den Büchern. Ab und zu muss man die Dinge selber
erarbeiten, erforschen und ausprobieren. Nur dann entwickelt man sich
weiter.
Die CD, die in keinem Regal fehlen darf:
Uh... da bin ich aber der Falsche. Bei mir zu Hause fehlt auch die
obligate CD- oder Plattensammlung. Ich bin halt der klassische Radio
(Zürichsee) Hörer.
Der Film zum immer wieder anschauen:
Das ist schon eher mein Metier. Genial finde ich «Eine Frage der
Ehre». Vor allem die Schluss-Sequenz, als Tom Cruise als Anwalt auf
der Suche nach der Wahrheit den Infanterie-Marine-General (gespielt
von Jack Nickolson) auseinander pflückt, ist zum immer wieder
geniessen. Aber auch die Filme von Steven Spielberg (und zwar ganz
generell) schaue ich mir wieder mal an. Diese sind für mich sowohl
aus Sicht der Bilder als auch des Inhalts, der vor allem in den
letzten Filmen zum Nachdenken über Vergangenes und Zukünftiges
anregt, absolut meisterhaft und deshalb sicherlich eine gute
Zeitinvestition an einem verregneten Sonntagnachmittag.
Meine liebste Soap:
Wuahhhh... das ist, wie wenn man mich fragen würde, ob mir die
letzte «Wetten dass...-Show» gefallen hat. Beides treibt mich weit
weg vom Fernseher und ermöglicht mir eine ruhige Game-Session am PC.
Aktuelle Tipps:
Wer noch nicht in den (Sommer-)Ferien war, sollte dies unbedingt
nachholen. Es gibt tatsächlich noch Länder und Orte, an denen es im
Juli nicht auf 1500 Meter hinunterschneit.
Der Kinofilm des Monats August:
Eigentlich bin ich nicht allzu oft im Kino, dafür fehlt mir schlicht
die Zeit. Darum habe ich mir übrigens auch den Teleclub angeschafft.
So kann ich, wenn auch zeitlich ein bisschen verzögert, den
Kinogenuss teilweise nachholen. Nichtsdestotrotz habe ich gehört,
dass «Gladiator» mit Russell Crowe oder auch «Mission: Impossible
2» mit Tom Cruise einen Kinobesuch wert sind.
Hobby?
Meine Modelleisenbahn im Bastelraum wartet bereits seit vier oder fünf
Jahren, dass ich was an ihr rumbastle. Nein ernsthaft... ich muss
leider gestehen, dass ich dem Klischee des Informatikers voll
entspreche. Mein Beruf ist grösstenteils auch mein Hobby
Militär?
Ausgemusterter Mitrailleur-Oberleutnant der Infanterie. Ich war wohl
der Erste, welcher von den neuen Regelungen profitieren konnte (ist
da ein wehmütiger Unterton zu hören?).
Passion?
Meine Frau!?! Sorry – es kommt mir beim besten Willen nichts
weiteres in den Sinn!
Sport?
Der Karatesport stellt einen wichtigen Ausgleich zu meiner täglichen
Arbeit dar. Sowohl körperlich, geistig als auch mental gibt er mir
den erforderlichen Input für die täglichen Herausforderungen.
Dementsprechend stecke ich viel von meiner Freizeit in diesen Sport.
Sei dies beim zweimaligen Training pro Woche, im Wochenendkurs
(einfach genial), bei Wettkämpfen oder in der Funktion als
Hilfsinstruktor.
Im Winter kommt das Skifahren dazu, welches ich als ehemaliger
Skilehrer zwischenzeitlich familiengerecht zusammengestutzt habe –
also nur noch in den Wintersportferien auslebe (dafür aber richtig)
– das Engadin lässt grüssen.
Kunst?
Nicht mein Metier. Ich habe mal einem Kunststudenten unter der Türe
ein Bild abgekauft, mehr aus Mitleid als aus wirklichem Interesse –
das war vor 12 Jahren!
Reisen?
Würde ich gern mehr... Bisher verliefen die Reisen mehrheitlich mit
dem Finger über den Atlas. Aber bis nach Ägypten habe ich es doch
mal gebracht – was noch nicht ist, kann ja noch werden.
Macke?
Einen Ohrwurm am Radio nachzupfeifen – ganz zum Missmut meiner Büronachbarn.
Aber wie sagte schon Troubadix: «Nicht jeder kann einen echten Künstler
erkennen!» Oder schlicht: «Ihr seit alles Ignoranten!»
Tick/Spleen:
Man sagt mir nach, ich sei ein Perfektionist – aber diese Antwort müsste
Personen aus meinem Umfeld überlassen werden.
Schlechte Gewohnheit:
Bis zur letzten Minute an einer vorgängigen Arbeit weiter zu machen,
bis der nächste Termin SEHR knapp einzuhalten ist. Aber ich arbeite
daran...
Häufigstes Schimpfwort:
(stutzt) Kommt mir einfach nicht in den Sinn. Muss wohl daran liegen,
dass ich einfach ein unglaublich umgänglicher Typ bin...
Mein Motto:
s’chunt scho guet!
Aktuelles PC-Game:
«Age of Empires II» und «StarLancer» von Microsoft. Wobei ich nur
wegen diesen Spielen meinen privaten PC jetzt definitiv ausmustern
muss. Mit 166 MHz ist man definitiv weg vom Fenster...
to meet:
In der Badeanstalt «Stampf» oder im «Grünfeld» in Jona
oder (trotz den Joner Vorbehalten) im «Jakob» oder «La Fuente» am
Hauptplatz oder im «Back und Brau» beim Bahnhof in Rapperswil. Drei
oder vier Mal im Jahr, wenn eine Gourmetsession ansteht, bin ich auch
im «Pöstli» in Lachen oder eben im «Schloss» in Rapperswil
anzutreffen.
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